Press
Südwest Presse, 12.09.2011, Volxtanz Konzert im Kunstverein Hechingen
von Antonia Lezerkoss
"(...) Wild und bunt wurde es musikalisch gesehen in der Folge mit der Gruppe "Volxtanz". Sie gab richtig Gas und bot ein mitreißendes Spektakel aus Musik, Tanz und Show. Durch ihren unorthodoxen Wechsel von heißem Balkanbeat zu akkordeonbewehrtem Klezmersound und von funkig gespielter Polka zu heißem Reggae ist diese Band erfrischend unaufgeräumt, aber immer auf den Punkt und glänzt mit einem überdurchschnittlichen Groovequotienten. Mit ihrer stillstandfreien Musik, und auf der Bühne in ständiger Bewegung, heizte sie der Festgemeinde gehörig ein.(...)"
Stadtnachrichten Aalen, 07.08.2011, Galgenbergfestival 2011 mit Kraan und Volxtanz
von Herbert Kullmann
"Festival: Vom Geheimtipp zum Nonplusultra -
Aalen - Nicht nur wer das das Pferd von hinten her aufzäumt, darf von einem großartigen Galgenberg-Festival schwärmen, bei dem die Stuttgarter „Volxtanz“-Band den Schlussakkord setzte. Einen prächtigen, der in seinem Pauken- und Trompeten-Habitus einen unglaublich dichten Melodienreigen bot: Überbordend wild und bunt mit dem Timbre orientalischer Klänge, durchmischt mit Balkanbeats. Vom Besten nur das Beste schien die lustvolle Vorgabe, die für fordernde Highspeedpolkas, klezmersche Skas und morgenländischen Salsa sorgte.(...)"
Sindelfinger Zeitung Böblinger Zeitung 18.05.2011 Zigeunerleben als Punk
von Matthias Staber
"Balkan-Beats, Ska, Reggae, Latin, Flamenco: Ein bunter Strauß weltmusikalischer Einflüsse bildet das Markenzeichen von Bandchef Steffen Dix (Sopran-Saxophon), Heiko Giering (Alt- und Bariton-Saxophon), Florian Seeger (Posaune), Thorge Pries (Schlagzeug), Matthew Bookert (Tuba) und Henry Kasper (Akkordeon und Gesang), die als Volxtanz seit 2007 gemeinsam musizieren. Zwei Alben hat die Band bislang veröffentlicht: 2008 erschien „Wir reisen an“. Die neue CD, „Volxtanz zuhaus“, für das der Dagersheimer Grafiker Rainer Simon das Cover gestaltete (die SZ/BZ berichtete), ist wenige Tage alt.
„In Deutschland gibt es kaum Folklore, die einen spontan anspricht“, begründet Steffen Dix die Begeisterung der studierten Musiker für weltmusikalische Klänge: „Das ändert sich, sobald man die Grenze überquert, zum Beispiel nach Spanien.“ Doch die neue CD heißt nicht umsonst „Volxtanz zuhaus“: Mit „Lustig ist das Zigeunerleben“ und „In einem kühlen Grunde“ finden sich hier gleich zwei Titel, die an deutsche musikalische Traditionen andocken.
Möglichst authentisch Folklore auf die Bühne zu bringen, ist ohnehin nicht das Ding von Volxtanz. Selbst die Original-Nummern, Steffen Dix nennt sie „Balkan-Classics“, bekommen durch die Volxtanz-Behandlung eine fast schon punksongartige Abgehqualität mit auf den Weg. Spätestens die Live-Version von „Lustig ist das Zigeunerleben“ lässt an Punk denken: Wer einmal zu einem tüchtig daherbretterndem Bläsereinsatz „faria, faria, ho“ mitgröhlen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.
Exzellenter Sound
Doch die Musik von Volxtanz ist weit davon entfernt, ein Studentenparty-Gag zu sein. Dafür ist die Musik handwerklich viel zu gut gemacht, die eigenen Stücke sind viel zu ausgeklügelt komponiert und arrangiert. Die Volxtanz-Nummern verwerten keine musikalischen Einflüsse, um sie platt zu machen: Die unterschiedlichen Elemente bleiben glasklar definiert.
Die musikalische Reise mit Volxtanz führt tatsächlich in die Welt hinaus. Hinzu kommt ein im Sindelfinger Pavillon exzellent abgemischter Sound, der druckvoll funktioniert und dennoch alle Einzelelemente des Klangbilds zu ihrem Recht kommen lässt."